Amino Spiking

    Ein Proteinpulver verkauft sich besser wenn es einen hohen Eiweißgehalt hat. Der Proteingehalt sagt allerdings erstmal nichts über die Wertigkeit aus. Deshalb ist in letzter Zeit immer öfter der Begriff Amino Spiking gefallen. Wir erklären was es damit auf sich hat, und wie man sich davor schützen kann.

    Manche Hersteller sparen an hochwertigem Rohstoff und stocken den Eiweißwert durch die Zugabe von minderwertigen Aminosäuren auf. Besonders beliebt ist dabei die Aminosäure Glycin. Dadurch reicht es nicht mehr wenn man sich nur die Makronährwerttabelle auf dem Etikett ansieht. Man sollte auch das Aminosäurenprofil zur Einschätzung der Produktqualität heranziehen. Dies funktioniert allerdings auch nur dann wenn der Hersteller alles korrekt deklariert. Dies ist leider nicht immer der Fall.

    Wer auf Nummer sicher gehen will, müsste eine Produktprobe von einem unabhängigen Labor überprüfen lassen. Diesen Zeit und vor allem Kostenaufwand wird verständlicherweise jedoch kaum jemand betreiben wollen.

    Andere Hersteller verstecken auch einfach ein günstiges Weizenprotein in Ihren Zutaten. Auch dadurch wird ein hochwertigeres Produkt suggeriert, welches es in Wirklichkeit gar nicht ist. In diesem Fall ist der Begriff Amino Spiking allerdings etwas irreführend. An der Sache ändert es aber nur wenig.

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